Salzburg: Gesamtkonzept statt Fleckerlteppich | SN-Leserbrief
Bald werden wir wieder einmal merken, dass es ein umfassendes Gesamtverkehrskonzept für Stadt und Umlandgemeinden gebraucht hätte anstatt eines ewigen Fleckerlteppichs an (leider oft unkoordinierten wie auch fragwürdigen) Einzelmaßnahmen.
Anmerkung:
Leider ist immer noch einer Vielzahl der Bürger nicht klar, dass der S-LINK das Kernstück / die Voraussetzung für das Gesamtkonzept ist / war. In den letzten 30-40 Jahren wurden mit Sicherheit weit über 250 Studien zum Thema Verkehrslösung für Salzburg in Auftrag gegeben. JEDE dieser Studien / Untersuchungen haben als Lösung die unterirdische Lokalbahnverlängerung zumindest bis Salzburg Süd - also dem Autobahnanschluss in Anif/Grödig vorgesehen.
Erst durch den S-LINK würde eine Messebahn - Flughafenbahn, eine Königsseebahn, eine Ischlerbahn und eine Trumer-Seen-Bahn Sinn machen. Denn alle weiteren Lösungen eint ein Problem. Ohne S-LINK enden diese Lösungen alle an der Stadtgrenze - damit stellt sich eben die Frage: Wie von dort weiter ? Und hier ist nun mal die unterirdische Lokalbahnverlängerung die Lösung, die einzig sinnvolle, weil dann von mehreren Projekten gemeinsam nutzbar, von jeglichen Störungen an der Oberfläche unabhängig und nur eine Schienenlösung verfügt über ausreichend Kapazität die geforderten Umlagerungen von rund 50.000 PKW und weiteres Mobilitätswachstum zu bewältigen !