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Branche
Club Salzkammergut Lokalbahn
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Die Rote Elektrische
Nachruf - Max Trampa

✝️ Nachruf: Herr Maximilian-Peter Trampa

[Nachruf]
von A.D.

Maximilian-Peter Trampa (1959–2026) war ein engagierter Handwerker und vielseitig aktiver Mitgestalter in Kirche, Verkehrspolitik und Vereinsleben. Mit Tatkraft, Ideenreichtum und Hingabe prägte er über Jahrzehnte zahlreiche Initiativen.

Herr Maximilian-Peter Trampa 29. Juli 1959 † 9. April 2026

Nachruf

Lieber Max,

du bleibst uns in dankbarer Erinnerung.

Bis zuletzt warst du mit vollem Einsatz, mit Hingabe und Verantwortungsgefühl tätig – selbst noch am Palmwochenende bei der Ausstellung aktiv, planend und organisierend. Noch am Abend des Palmsonntags hast du gemeinsam mit unserem Obmann die Abrechnung gemacht.

Sogar aus dem Krankenhaus heraus hast du dich weiterhin um die Zukunft gekümmert, Aufgaben verteilt und uns gebeten, Verantwortung zu übernehmen. Deine Zuversicht und dein Engagement haben dich bis zuletzt ausgezeichnet.

Du warst für viele nicht nur ein verlässlicher Mitstreiter, sondern auch ein Freund, der mit Tatkraft, Ideenreichtum und großer Hilfsbereitschaft beeindruckt hat.

Deine Mitstreiter

Geschichte (Lebenslauf und Wirken)

Maximilian-Peter Trampa wurde am 29. Juli 1959 geboren. Er war der ältere Sohn eines Salzburger Landesangestellten und wuchs in der Kaigasse 13 auf.

Er erlernte das Tischlerhandwerk und arbeitete anschließend als Montagetischler bei der Firma LIMMERT, wo er sich zusätzlich Kenntnisse in der Wasserinstallation und Elektroanschlüssen aneignete.

Später machte er sich mit einem Modelleisenbahngeschäft in der Hubert-Sattler-Gasse selbständig, gab dieses jedoch bald wieder auf.

Er wurde Haustechniker und Hausmeister bei der Evangelischen Volksmission in der Franz-Josef-Straße, wo er auch mit seiner Familie lebte. Mit seiner Frau hatte er eine Tochter, Rebeka, und einen Sohn, Maximilian. Den von seiner Frau in die Ehe eingebrachten Sohn Gerald zog er liebevoll wie ein eigenes Kind auf.

Weitere berufliche Stationen waren seine Tätigkeit als Hausmeister im Altersheim Kreuzbrückl sowie als Lagermeister bei der Firma Ing. Josef Weiser KG in Itzling. Danach arbeitete er als Partieführer und Reinigungsspezialist, musste diese Tätigkeit jedoch aus gesundheitlichen Gründen beenden.

Max war ausgebildeter Prediger der Evangelischen Kirche A und HB und stand in Verbindung mit der Helvetischen Kirche in der Schweiz. Zudem war er Mitglied der Gideons, die Bibeln für Beherbergungsbetriebe bereitstellen.

Ein großer Teil seines Lebens war dem Pfadfinderwesen gewidmet, insbesondere als Gilde-Pfadfinder. In der Georgsgilde engagierte er sich intensiv als Vorstandsmitglied und Helfer.

Auch gesellschaftlich und verkehrspolitisch war er sehr aktiv: Er beteiligte sich früh an der Aktion „Rettet die Rote Elektrische“ und war Mitglied der Aktionsgemeinschaft Rote Elektrische.

Als Gründungsmitglied und später Obmann des Velo-Club Salzburg setzte er sich für Radverkehrsprojekte ein und war an sozialen Initiativen wie VELO-Rent, VELO-Rep und VELO-Fax beteiligt.

Er war zudem in den Salzburger Verkehrsinitiativen aktiv und unterstützte maßgeblich den Klub SKGLB (Club Salzkammergut-Lokalbahn), der sich für die Wiedererrichtung der Ischlerbahn einsetzt.

1985 gründete er den Modelleisenbahnverein MEV Salzburg. Dort war er über Jahrzehnte in zahlreichen Funktionen tätig – unter anderem als Obmann, Kassier, Organisator, Anlagenbauer und Modellbauer.

Er war Herausgeber der Vereinszeitung „Schmalspur“, aus der später die Zeitschrift „Regionale Schienen“ hervorging.

Besonders prägend war sein Engagement bei Ausstellungen, die er organisierte und mit einem eigens entwickelten Modulsystem für Modelleisenbahnanlagen ermöglichte.

Über mehr als 40 Jahre hinweg prägte Max das Vereinsleben entscheidend und brachte unzählige Ideen und Projekte zur Umsetzung. Auch als „Stüberlwirt“ in den Vereinsräumlichkeiten war er eine feste Größe.

Sein Leben war geprägt von handwerklichem Können, großem Engagement, sozialem Einsatz und einer tiefen Verbundenheit zu seinen Interessen und Mitmenschen.


Im Namen von in-motion.me, dem Verein MEV, dem Verein Die Rote Elektrische, dem Club SKGLB und weiteren möchten wir unser tief empfundenes Beileid zum Ausdruck bringen.