Neues „Europa-Netzwerk-Schiene“ fordert Taten statt Worte für die Strecke Mühldorf-Simbach-Braunau
Während Österreich voranschreitet, sind in Deutschland noch nicht einmal die benötigten Planungsmittel in Höhe von 10 Millionen Euro freigegeben. Das ENS fordert hier ein unmissverständliches Bekenntnis der Bundespolitik, dem endlich ...
Neues „Europa-Netzwerk-Schiene“ fordert Taten statt Worte für die Strecke Mühldorf-Simbach-Braunau
Mit dem klaren Ziel, die Elektrifizierung der Bahnstrecke Mühldorf-Simbach sowie den grenzüberschreitenden Verkehr nach Braunau voranzutreiben, wurde im Rathaus Töging das „Europa-Netzwerk-Schiene“ (ENS) ins Leben gerufen. Die Vereinigung setzt sich aus Mandatsträgern der Europa-Union Ober- und Niederbayern sowie der Kreisverbände Mühldorf und Altötting zusammen.
Zum Obmann wurde der oberbayerische Bezirksvorsitzende Walter Göbl gewählt, sein Stellvertreter ist Anton Freiherr von Cetto (Bezirksvorsitzender Niederbayern). Das Team wird durch die Beiräte Alexandra Seisenberger (Mühldorf) und Josef Jung (Kreisvorsitzender Altötting) ergänzt. Die operative Arbeit übernehmen Digitalbeauftragter Maximilian Bauer und Geschäftsführer Wilhelm Mack, der zugleich dem Kundenbeirat der Südostbayernbahn (SOB) vorsitzt.
Obmann Walter Göbl warnte eindringlich vor einem Scheitern der Verbindung Simbach-Braunau. Grund sind die massiv unterschiedlichen Ausbau-Geschwindigkeiten: Während Österreich voranschreitet, sind in Deutschland noch nicht einmal die benötigten Planungsmittel in Höhe von 10 Millionen Euro freigegeben. Das ENS fordert hier ein unmissverständliches Bekenntnis der Bundespolitik, dem endlich Taten folgen müssen.
Wollen bei der Bahn mehr Tempo erreichen: Die Gründung der Vereinigung Europa-Netzwerk-Schiene mit v.l.n.r. dem frisch gewählten neuen Altöttinger Landrat Dr. Tobias Windhorst, dem Bezirksvorsitzenden der Europa-Union Niederbayern, Maximilian Bauer, Josef Jung, dem Vorsitzenden der Europa-Union Oberbayern, Bezirksrätin Gisela Kriegl, Alexandra Seisenberger sowie Wilhelm Mack.
Wollen bei der Bahn mehr Tempo erreichen: Die Gründung der Vereinigung Europa-Netzwerk-Schiene mit v.l.n.r. dem frisch gewählten neuen Altöttinger Landrat Dr. Tobias Windhorst, dem Bezirksvorsitzenden der Europa-Union Niederbayern, Maximilian Bauer, Josef Jung, dem Vorsitzenden der Europa-Union Oberbayern, Bezirksrätin Gisela Kriegl, Alexandra Seisenberger sowie Wilhelm Mack.
Ohne das Hauptprojekt ABS 38 ist natürlich die transeuropäische Verbindung München-Mühldorf-Simbach-Braunau-Linz-Wien nicht denkbar. ENS-Geschäftsführer Wilhelm Mack berichtete hier über den Sachstand. Im Frühsommer ist mit dem Abschluss eines ersten Planfeststellungsverfahrens zu rechnen. Man vertraue hier, so Mack, auf die Zusage von Bundeskanzler Merz, dass bei Baurecht auch sofort gebaut wird.
Das ENS hat bereits Kontakt mit dem Stadtverein Simbach aufgenommen. Bei einem Gespräch in Simbach wurde vereinbart, künftige Aktivitäten zu koordinieren. Auf völliges Unverständnis stieß sowohl bei Göbl als auch bei der Stadtvereins-Vorsitzenden Theresia Nüßlein, dass im Rahmen einer über einstündigen Pressekonferenz zu bayerischen Verkehrsthemen weder von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder noch von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ein Wort zum Thema ABS 38 fiel.
Pressemitteilung: Europa-Netzwerk-Schiene