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Region
AT323 Salzburg und Umgebung
Branche
Schiene Salzburg GmbH
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Salzburger Regionalstadtbahn Projektgesellschaft mbh (S-LINK)
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Projekt RSB
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Die Rote Elektrische
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Salzburg hat ein Problem, zuviel Straßenverkehr, zuwenig Mobilität

Stauhauptstadt Salzburg wird immer schlimmer

[Informationsverbund, Kommentar]
von AIM

Im Jahr 2012 lebten in Salzburg und angrenzendem Bayern und Oberösterreich ca. 1,6 Millionen Ein-wohner, und 2022, zehn Jahre später, 2,1 Millionen. Diese halbe Million zusätzlicher Menschen verlangen mehr Mobilität, ...

Stauhauptstadt Salzburg wird immer schlimmer

Im Jahr 2012 lebten in Salzburg und angrenzendem Bayern und Oberösterreich ca. 1,6 Millionen Einwohner, und 2022, zehn Jahre später, 2,1 Millionen. Diese halbe Million zusätzlicher Menschen verlangen mehr Mobilität, in einem Land in dem keinerlei Verkehrslösungen erfolgt sind. Im TomTom-Stau-Ranking (494 Städte weltweit) zeigt Salzburg eine erschreckende Entwicklung:

Jahr Stadt Position (von 494) Stunden jährlich im Stau
2021 Salzburg 164 52
2025 Salzburg 39 107
Quelle: TomTom Traffic Index

Während 2021 Salzburg im TomTom-Stau-Ranking weltweit an Position 164 gelegen war, wurde 2025 die Position auf Rang 39 eingestuft! Das führt ebenso zur Steigerung der jährlichen Stunden im Stau von 52 eine Verdoppelung auf 107 Stunden. Diese Entwicklung ist alarmierend, weil anzunehmen ist, dass sich diese Zahlen in den nächsten Jahren zum Schlechteren entwickeln werden!

Das ist eine klare Begründung für die fehlende Verkehrsplanung und vor allem die Ablehnung bei der S-Link-Bürgerbefragung, bei der ein Boom beim Autokauf aufgrund der fehlenden Verkehrsplanung erfolgt ist. Zusätzlich kommen nun auch die touristischen Verkehre, aufgrund des „Guest Mobility Tickets“, dazu. Damit werden für den Tourismus zusätzliche Kapazitäten bei den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Verfügung gestellt werden müssen und so manche Buslinie (z.B. Linie 150 Salzburg - Bad Ischl) muss damit ihre Leistungsgrenze erreichen. Damit wird der Ruf nach der Neuen Ischlerbahn wieder lauter.

Grundsätzlich muss ganz klar gesagt werden, dass, trotz Bürgerbefragung zum S-Link, der Ausbau der unterirdischen Lokalbahnverlängerung durchgeführt werden muss, weil es die einzige Chance ist, 50.000 Pkw-Fahrten pro Tag von der Straße auf die Schiene zu verlagern, egal ob es eine Bürgerbefragung gab! Weiters muss in der Stadt Salzburg erkannt werden, dass die Verkehrslösung aus der Region kommen muss und nicht nur in der Stadt stattfinden kann. Die Zeit drängt und kann nicht mit der Hoffnung auf ein paar Buslinien gelöst werden!

Die unterirdische Lokalbahnverlängerung ist jetzt ein Gebot der Stunde und daher sofort umzusetzen!

Pressemitteilung - Verein: Die Rote Elektrische