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Region
AT323 Salzburg und Umgebung
Branche
Schiene Salzburg GmbH
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Salzburger Regionalstadtbahn Projektgesellschaft mbh (S-LINK)
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Projekt RSB
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Die Rote Elektrische
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Endlich beginnt die Öffentlichkeitsarbeit beim S-LINK

Ja oder Nein zum S-Link? Katholische Aktion legt fünf Fragen zur „Gewissenserforschung“ vor

[Presseaussendung]
von A.D.

Für den Salzburger Zentralraum ist das Verkehrskonzept rund um den S-Link ein Jahrhundertprojekt, dessen Verwirklichung oder Nichtverwirklichung die Lebensqualität der kommenden Generationen wesentlich beeinflussen wird.

Deshalb sieht sich die Katholische Aktion Salzburg (KA) gefordert, zur Abstimmung aufzurufen und eine Entscheidungshilfe anzubieten.

Der S-Link ist ein Großprojekt, das insbesondere für die vom Bau und der Trassenführung betroffenen Anrainer einen großen Einschnitt bedeuten kann. Die Sorgen dieser Menschen sind zu respektieren und ernst zu nehmen. Auch können viele ältere Salzburgerinnen und Salzburger über genügend Negativbeispiele von Bauprojekten in der Stadt Salzburg berichten, die gern als Totschlagargument gegen den S-Link eingesetzt werden. Eine Verkehrspolitik, die nicht auf das Auto setzt hat es in Salzburg schon immer schwer und wurde deshalb auch nicht gemacht.

„Es scheint, dass die Befürworter des Projekts einen schweren Stand haben. Aber wenn sich Jugendorganisationen über Partei- und Ideologiegrenzen hinweg zusammenfinden um für ein derartiges Großprojekt zu werben, sollte das uns allen zu denken geben.“ so die ehrenamtliche KAPräsidentin Elisabeth Mayer.

Die Katholische Aktion Salzburg lädt ein, sich für die Abstimmungsentscheidung an den folgenden fünf Fragen zu orientieren:

  • Will ich - trotz zeitlich befristeter Unannehmlichkeiten - zugunsten kommender Generationen den Weg zu einer umfassenden Verkehrslösung für den Zentralraum freimachen?

  • Habe ich Vertrauen in Expertinnen und Experten, die nach bestem Wissen und Gewissen planen und in eine technologische Entwicklung, die ähnliche Projekte in anderen Städten gelingen ließ?

  • Will ich, dass eine jahrzehntelange Planungs- und Diskussionsphase, in der keine schlüssige Alternative zustande kam, mit konkreten Schritten weitergeführt wird?

  • Ist mir klar, dass es auf Dauer ohne Einschränkung des Autoverkehrs keine Verkehrslösung für Salzburg geben kann?

  • Für den Großteil der Trassen gibt es noch keine Detailplanung. Will ich grünes Licht geben, dass im Einvernehmen mit den betroffenen Anrainern die besten Lösungen gefunden werden können?

Das Präsidium der Katholischen Aktion kann diese Fragen mit Ja beantworten und hofft daher auf einen positiven Ausgang der Bürgerbefragung am kommenden Sonntag.

In der Katholischen Aktion sind verschiedene Kinder-, Jugend- und Erwachsenenorganisationen verbunden. Sie betreibt Einrichtungen in der ganzen Stadt Salzburg und darüber hinaus – von Itzling und St. Andrä über die Altstadt, in die Alpenstraße und nach Glasenbach. Ein großer Teil ihrer hauptund ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lebt und arbeitet im Salzburger Zentralraum und verbringt entsprechend viel Zeit im Stau. Eine nachhaltige und generationengerechte Verkehrslösung im Salzburger Zentralraum ist daher im Interesse der Katholischen Aktion.

Pressemeldung Katholische Aktion Salzburg