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Das Herzstück der Mobilität = „S-LINK“

17. Juni 2022, 16:00 Uhr von Richard Fuchs

Das Herzstück der Mobilitätsveränderung in Salzburg innerstädtisch kann nur ein leistungsfähiges Schienenverkehrs-System sein, das logischerweise nur auf eigener Trasse und damit ausschließlich im Tunnel stattfinden kann; es heißt „S-LINK“!

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Im Zentralraum Salzburg auch in Zukunft mobil

Das Naheliegendste in der Verkehrsplanung ist, zu schauen, welche Verkehrssysteme des öffentlichen Verkehrs sind vorhanden, wie lassen sie sich leistungsfähiger ausbauen und sinnvoll verknüpfen. In Salzburg sind das der Obus, die österreichischen und deutschen Staatsbahnen und die Salzburger Lokalbahnen, die schon einmal durch die Stadt in den Süden gefahren sind. Außerdem gibt es noch zwei Privatbahnen und diverse Buslinien mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren.

Herzstück der Mobilität im Zentralraum Salzburg mit ca. 2 Mio Einwohnern und Bayern bzw. Oberösterreich

Verkehrsraum mit mittlerweile 2,174 Millionen Einwohnern

Der betrachtete Verkehrsraum umfasst im Wesentlichen den Zentralraum Salzburg circa 50-70 Kilometer rund um die Landeshauptstadt. Es liegt also nahe, die leistungsfähigen Schienensysteme miteinander zu verknüpfen, um so das immer bedenklicher werdende Straßenverkehrs-Chaos mit sich stetig verschlimmernden STAU-Ereignissen möglichst hintanzuhalten. In diesem Verkehrsraum wohnen mittlerweile 2,174 Millionen (zweikommasiebzehn Millionen) Einwohner mit einer sich stetig wachsenden Anzahl von Pkw.

Um diesem laufend unerträglicher werdenden Verkehrs-Chaos Herr werden zu können, müssen die rund 800 Kilometer bestehenden Schienenstrecken aus der Region innerstädtisch verknüpft werden. Das Ziel ist die Verlagerung von rund 50.000 Pkw-Fahrten pro Tag auf den innerstädtischen ÖPNV, was den Verkehrsmittelanteil des öffentlichen Verkehrs von derzeit unter 10% auf 30% ausmacht.

Herzstück der Mobilitätsveränderung ist leistungsfähiger Schienenverkehr

Das Herzstück dieser Mobilitätsveränderung innerstädtisch kann nur ein leistungsfähiges Schienenverkehrs-System sein, das logischerweise nur auf eigener Trasse, und damit ausschließlich im Tunnel stattfinden kann. Dieses leistungsfähige Schienenverkehrs-System, das alle 800 Kilometer regionalen Bahnstrecken mit der Innenstadt verknüpft, heißt „S-LINK“, grob übersetzt die „Verknüpfung der S-Bahn-Linien“. Somit wird der „S-Link“ zum „Herz der Mobilität im Zentralraum Salzburg“, das den Pulsschlag des Verkehrs, als Alternative zum Auto, mit Leben erfüllen kann.

Herzstück „S-Link“ als wirksames Werkzeug gegen den Klimawandel

Dass dieses Herzstück der Mobilität im Zentralraum Salzburg einen gehörigen Anteil am Abwenden der Klimakrise haben kann, sollte eigentlich selbstverständlich sein! Dieses Herzstück der Mobilität, der „S-Link“, ist derart leistungsfähig, dass es sogar den Mehrverkehr in den nächsten Jahrzehnten aufnehmen kann. Wenn sich die Bevölkerungsentwicklung, wie derzeit so weiterentwickelt, wird im Jahr 2050 vermutlich die Dreimillionen-Marke durchbrochen sein. Aufgrund der Klima- und der Erdöl-Krise (Putin’s Krieg in der Ukraine) wird es dann Pkw-Verkehr in heutiger Form nicht mehr geben.

SLB-Wendeanlage Lokalbahnhof-Hauptbahnhof

Dann muss das Herz „S-Link“ bereits kräftig schlagen!

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