Ein Besuch auf der Fort Railway Station in Colombo

29. März 2016, 12:00 Uhr von Richard Fuchs

Ab 1864 entstand in Ceylon, heute Sri Lanka, ein Netz von heute ca. 1500 km, welche im doch stark gebirgig geprägten Land mit Höhenunterschieden von knapp 1900 m, beachtliche Kunstbauten erfordert. Die Spurweite ist Breitspur mit 1676 mm.

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Bericht und Fotos: Gunter Mackinger 29.3.2016

Die Kolonialmacht Groß Britannien war höchst interessiert auf Ceylon, dem heutige Sri Lanka ein Eisenbahnnetz zu errichten, vornehmlich um die Produkte der Kaffee- und Tee Plantagen zu den Exporthäfen zu bringen. Ab 1864 entstand bis in die ersten Jahrzehnte ein Netz von heute ca. 1.500 km, welche im doch stark gebirgig geprägten Land, beachtliche Kunstbauten und meisterhafte Trassierungen erforderten. Dabei werden Höhenunterschiede von knapp 1.900 Metern überwunden!

Während die russische Breitspur nicht unbedingt mit freiem Auge erkennbar ist, kann man auf Ceylon die extrem breiten Gleise mit Spurweite 1676 mm sofort erkennen.

Die Spurweite ist Breitspur mit 1676 mm und schon mit freiem Auge erkennbar. Betriebliches Zentrum ist die Hauptstadt Colombo mit dem prächtigen Bahnhof „Fort Railway Station“, dem das Prädikat „very british“ gebührt. Die Philosophie und Technik der ehemaligen Kolonialmacht ist unverkennbar bis heute erkennbar. Auch ein Kurzbesuch auf diesem umtriebigen Bahnhof ist jedem Reisenden uneingeschränkt zu empfehlen.

Auffällig ist der Triebwagenbetrieb in den meisten Zügen.