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Tunnel Karlsruhe - das Herzstück des "Karlsruher Modelles" - Teil 2

05. August 2022, 08:00 Uhr von Richard Fuchs

Der durchschlagende Erfolg des sog. "Karlsruher Modelles" erzwang den Innenstadttunnel im Zentrum als Teil der sog. "Kombilösung". Der erfolgreiche Stadtbahntunnel ist mittlerweile das Herzstück eines 664 Kilometer langen Stadtbahn-Netzes.

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Sich ein Bild vom "Karlsruher Modell" machen - Teil 3

Bilderbogen des pulsierenden Herzstücks im Zentrum der Fächerstadt - Teil 2

Stadtbahn Karlsruhe Hell und geräumig sind die Innenstadt-Tunnelstationen, wie hier am Marktplatz-Kaiserstraße mit Triebwagen der zweiten Generation. Das "Karlsruher Modell" ist ein direktes Vorbild für den "S-Link" in Salzburg!

Das Karlsruher Stadtbahnnetz mit über 660 Kilometern Linienlänge hat ein zentrales Herzstück am Marktplatz beim Grabmal von Stadtgründer Karl Wilhelm von Baden-Durlach, der Pyramide, die der Stadt den Namen gab, „Karls-Ruhe“. In diesem Bereich, vor allem in der Kaiserstraße, war die Fülle der Straßenbahn- und Stadtbahn-Züge bereits derart dicht und überlastet, dass man nur mehr eine Etage tiefer gehen konnte, in den t-förmigen Innenstadttunnel. Die Zugfolgen sind im Tunnel gewaltig.

Stadtbahn Karlsruhe Innenstadttunnel Station Marktplatz-Kaiserstraße Einfahrt eines Zuges den neuesten Fahrzeug-Generation "Flexity Swift". Stadtbahn Karlsruhe Innenstadttunnel Station Marktplatz-Pyramide, "Flexity Swift" trifft auf einen Wagen der Karlsruher Straßenbahn. Stadtbahn Karlsruhe Innenstadttunnel Tunnelstation "Europaplatz" Zweisystem-Stadtbahn-Triebwagen.

Stadtbahn Karlsruhe Innenstadttunnel Andrang in Zentrums-Station Marktplatz-Kaiserstraße Begegnung eines "Flexity Swift" mit der Karlsruher Straßenbahn.

Zugang zum Innenstadttunnel "U-Station" Eingang "Europaplatz", mit Straßenbahntrasse auf der "Kaiserstraße" mit modernem Bombardier "Flexity Swift". Tunnelrampe Mühlburger Tor mit Anzeige der freien Parkplätze in den Parkgaragen. Man beachte die große Anzahl der freien Parkplatz-Stellflächen. Zweisystem-Triebwagen zweite Generation vor Tunnelrampe Mühlburger Tor und vor Rathaus West.

Der t-förmige Innenstadttunnel hat naturgemäß drei Tunnelrampen, über die der unterirdische Bereich erreichbar ist. Die drei Tunnelrampen sind beim Gottesauer-Platz, beim Mühlburger Tor und beim Zoo beim Kongresszentrum. Beim Mühlburger Tor werden alle Stadtbahn- und Straßenbahn-Linien gebündelt, die aus dem Westen der Stadt kommen. Eine Hinweistafel über die Belegung der diversen Parkgaragen deutet darauf hin, dass die Benützung der Parkgaragen ziemlich an Bedeutung verliert. Auf diesem Foto sind knapp 3.000 dreitausend freie Parkplätze in den Parkgaragen zu erkennen!

Stadtbahn Karlsruhe Innenstadttunnel Streckentrenner bei Tunnelrampe Mühlburger Tor mit Zweisystem-Stadtbahn-Triebwagen "Flexity Swift".

Tunnelrampe West am Mühlburger Tor

Stadtbahn Karlsruhe Innenstadttunnel Tunnelrampe Mühlburger Tor Ausfahrt Zweisystem-Stadtbahn-Triebwagen "Flexity Swift". Innenstadttunnel Tunnelrampe am Mühlburger Tor mit Umgehungsstrecken der Straßenbahn. "Flexity Swift" bei Tunnelausfahrt. Innenstadttunnel Ausfahrt aus Tunnelrampe am Mühlburger Tor Zweisystem-Stadtbahn-Triebwagen "Flexity Swift".

Stadtbahn Karlsruhe mit Zweisystem-Stadtbahn-Triebwagen "Flexity Swift" mit Werbung für Zoo Karlsruhe mit Giraffe symbolisiert die Länge des Fahrzeugs.

Haltestelle bei Tunnelrampe am Mühlburger Tor, mit Zweisystem-Stadtbahn-Triebwagen "Flexity Swift".

Tunnelast Süd vom Marktplatz Richtung Karlsruhe Hauptbahnhof

Stadtbahn Karlsruhe Innenstadttunnel in Station "Ettlinger Tor/Staatstheater" Einfahrt eines Zuges "Flexity Swift" Richtung "Ittersbach". Innenstadttunnel Tunnelstation "Ettlinger Tor/Staatstheater" Bahnsteig mit Notrufsäule, Zielanzeiger und Aushang Beförderungsbedingungen. Innenstadttunnel in Station "Kongresszentrum" Einfahrt eines Zuges den neuesten Fahrzeug-Generation "Flexity Swift".

In den beiden Stadtbahn-Stationen „Ettlinger Tor/Staatstheater“ und „Kongresszentrum“ sind naturgemäß merklich weniger Fahrgäste unterwegs, als bei den beiden Marktplatz-Stationen. Trotzdem sind die beiden südlichen Tunnelstationen auf größeren Ansturm aufgrund von Veranstaltungen ausgelegt und daher sehr geräumig.

Innenstadttunnel in Station "Kongresszentrum" Einfahrt eines Zuges den neuesten Fahrzeug-Generation "Flexity Swift".

Stadtbahn Karlsruhe Triebwagen "Flexity Swift" auf der Tunnelrampe beim Tiergarten aus Richtung Tunnelstation "Kongresszentrum". Triebwagen der neuesten Generation "Flexity Swift" in der seltenen grünen Lackierung der AVG Albtal-Verkehrs-Gesellschaft Tunnelrampe Tiergarten. Stadtbahn Karlsruhe "Flexity Swift" auf der Stammstrecke S1 nach Hochstetten auf Tunnelrampe zwischen Augartenstraße und "Kongresszentrum" Richtung stadteinwärts.

Stadtbahn Karlsruhe zwei Züge der neuesten Generationen "Flexity Swift" auf Rasengleis vor der Tunnelrampe beim Tiergarten Richtung Tunnelstation "Kongresszentrum".

Stadtbahn Karlsruhe zwei Züge "Flexity Swift" auf Rasengleis vor der Tunnelrampe beim Tiergarten Richtung Tunnelstation "Kongresszentrum".

Züge der Stadtbahn Karlsruhe mit Zweisystem-Triebwagen der AVG auf den Gleisen des Karlsruher Hauptbahnhofes

S31 Richtung Odenheim abfahrbereit in Karlsruhe Hauptbahnhof. Stadtbahn Karlsruhe Zweisystem-Stadtbahn-Triebwagen 815 der ersten Generation in der Bahnhofshalle "Karlsruhe Hauptbahnhof" im Mischbetrieb mit der Fernbahn. Stadtbahn Karlsruhe Zweisystem-Stadtbahn-Triebwagen 815 der ersten Generation in der Bahnhofshalle "Karlsruhe Hauptbahnhof".

Eine echte Besonderheit des Karlsruher Hauptbahnhofes ist augenscheinlich das regelmäßige Erscheinen der Zweisystem-Stadtbahn-Gelenktriebwagen auf den Fernbahngleisen des internationalen Bahnhofes, in dem auch regelmäßig ICE und französische TGV-Züge abfahren. Von dort fahren v.a. Stadtbahnzüge mit Zweisystem-Fahrzeugen ab, die auf Fernbahnen und ehemaligen Regionalbahnen der DB bzw. der SWEG (Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH) unterwegs sind.

Das Karlsruher Modell als Vorbild für Salzburgs "S-Link"

Zum Jubiläum 110 Jahre Salzburger Lokalbahnen 1996 war ein Karlsruher Zweisystem-Regionalstadtbahn-Triebwagen in Salzburg unterwegs, wie hier auf der Müllner-Eisenbahnbrücke mit Müllner Kirche und Festung Hohensalzburg im Hintergrund. AVG-Zweisystem-Triebwagen trifft in Salzburg-Itzling die Triebwagen der Salzburger Lokalbahn während des Jubiläums 110 Jahre Salzburger Lokalbahnen 1996. Zum Jubiläum 110 Jahre Salzburger Lokalbahnen waren zwei Karlsruher Zweisystem-Regionalstadtbahn-Triebwagen auch in Bayern unterwegs, wie hier in Freilassing-Hofham, damals noch keine Haltestelle.

Die Karlsruher Zweisystem-Triebwagen können, weil sie für 15 kV 16,75 Hertz Wechselstrom ausgerüstet sind, auf nahezu allen Wechselstromstrecken der Staatsbahnen in Deutschland, der Schweiz und Österreich unterwegs sein. Da es in Salzburg seit mittlerweile 40 Jahren eine Diskussion der Lokalbahnverlängerung gibt, das im Konzept relativ deckungsgleich mit dem Karlsruher Modell ist, war es nur logisch, dass zum 110-Jahr-Jubiläum der Salzburger Lokalbahnen 1996 zwei solcher Zweisystem-Triebwagen nach Salzburg kamen.

Der Zweisystem-Bistro-Triebwagen der Albtal-Verkehrsgesellschaft Karlsruhe zu Besuch auf der Montafonerbahn, neben MBS-Triebwagen im Bahnhof Schruns. Mit den Karlsruher Zweisystem-Triebwagen war Direktor Dr.Ludwig nicht nur in Salzburg, sondern auch in den österreichischen und Schweizer Alpen unterwegs.

Aufgrund der unterschiedlichen Stromsysteme 750 Volt AVG/VBK und 1.000 Volt Gleichstrom auf der Salzburger Lokalbahn, sowie der empfindlichen Leistungselektronik der Karlsruher Fahrzeuge, konnten diese nicht mit eigener Kraft auf der SLB nach Lamprechtshausen fahren. Sehr wohl konnten die ÖBB-Strecken nach Straßwalchen, Golling-Abtenau sowie die DB-Strecken bis Bad Reichenhall, nach Ruhpolding und im Raum München befahren werden. Eine spätere Reise gab es mit zwei Bistro-Triebwagen über Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck zur Montafonerbahn bis Schruns.

Das Herzstück der Regionalstadtbahn Salzburg ! Mobilität für Stadt und Land Salzburg, Oberösterreich & Bayern.